Kinder und Medien - wie damit umgehen? Was ist normal?

Schon gewusst:

die Faustregel für Medienzeit ist 10 Minuten pro Lebensjahr, ab 3 bis 4 Jahren.

 

Ok. Jetzt rechnest Du nach und denkst: „Was?! Sooo viel??“ Ja. Alles gut. Passiert nix.

 

Die andere Faustregel ist nämlich, dass alles gut ist, solange das Kind am Familienleben teilnimmt, seine Hobbies pflegt, Sport macht, Freundschaften pflegt und es einfach „normal“ wirkt. So lange entspannt sich das Kind mit den Medien, genau wie wir auch.

 

Aber was, wenn das alles irgendwie ausufert? Ein Kampf wird? Was dann? Wie gehe ich bitte damit um??

 

Hier der Tipp, der am meisten für Entspannung gesorgt:

 

Meist fühlt sich der Computer/ das Handy/ das IPad dann an wie eine fremde Person, die irgendwie ins Haus eingezogen ist - ständig Thema, immer präsent... Das Kind kämpft dafür und wir dagegen und das macht Angst! Das Kind wiederum findet aber im Spiel oft Kontakte, fühlt sich gesehen, kann sich kompetent erleben. Diese Eltern-Kind-Ebenen wieder zusammenzuführen ist aber eigentlich gar nicht so schwer - einfach mal dazu setzen und mitspielen! Den „Fremden“ einfach mal kennenlernen.

 

So passiert ganz viel auf einmal:

 

Das Kind kann sich mit den Eltern kompetent fühlen, man kommt darüber wieder analog ins Gespräch, der Raum, den das Thema einnimmt wird kleiner und Zweisamkeit kehrt wieder ein. Es ist ein bisschen wie früher, wo man sich vor dem TV traf... die eigenen Ängste da im Blick zu behalten ist viel wert.

 

Gerne bin ich für dich da.

  • Über den allmorgendlichen Wahnsinn...

    Über den allmorgendlichen Wahnsinn...

    ...anbei eine kurze Anleitung für morgen früh... aber mal im Ernst: wir müssen uns tatsächlich viel weniger in die Schule unserer Kids einmischen als wir denken!

    Ist nicht leicht, wenn’s nicht rund läuft, ich weiß.. aber gerade wenn wir wollen, dass sie („endlich!“) Verantwortung für ihre Schule übernehmen, müssen wir Ihnen diese Verantwortung auch geben. Sonst ist es nicht ihr Erfolg... sonst müssen sie nichts tun, denn Mama macht ja... ist eigentlich total logisch...

     

    Das braucht natürlich ein gehörige Portion Mut und Vertrauen, loslassen und Glauben und Umgang mit den eigenen Ängsten.. wenn es da hakt: einfach melden. Habt einen relaxten Start morgen!

  • Über Stress und Belastung - wie damit umgehen?

    Über Stress und Belastung - wie damit umgehen?

    ...ich möchte heute über den Umgang mit Stress und Belastungen reden - es ist nämlich einfach wirklich wichtig, die körperlichen Abläufe in dem Moment zu verstehen. Das hilft, dass wir uns als Person weiter kompetent fühlen dürfen und nicht im Ohnmachtsgefühl versacken! 

     

    Also: zentral in dem Zusammenhang ist immer das Verständnis um unsere 2 Kopf-Gehirne (das Mikrobiom im Darm ist ja unser 3. Gehirn, bzw. eigentlich das erste. Aber egal.):

    unter Stress jedenfalls übernimmt unser Urhirn und schaltet auf Autopilot. Eine sehr alte Erfindung der Natur, die mal dringend ein Update bräuchte, aber mich fragt ja keiner...

    Aber die Idee dahinter ist großartig! Die Natur hat unsere Ratio dem Urhirn (das beherbergt das vegetative AUTONOME - also nicht zu beeinflussende Nervensystem) NACHgeschaltet, denn wenn wir damals lange überlegt hätten, ob es sich überhaupt noch lohnt, vor dem Säbelzahntiger wegzurennen, wären wir heute nicht hier.

    Deswegen kriegen wir unter großem Stress zB Blackouts - wir haben dann faktisch keinen Zugriff mehr auf unseren Verstand!

     

    Hmm... was also tun bei Stress? Das Urhirn hört ja nun mal nicht auf unseren Verstand?

     

    Der ganze Zauber ist Bewegung (= Flucht oder Kampf), Tiefenatmung und Muskelentspannung!

    So können wir es davon überzeugen, dass alles gut ist! Dazu gibt es viele kleine feine Übungen, die KEINEN zusätzlichen Stress beim sowieso schon Gestressten heraufbeschwören (à la „mach mal mehr Pausen und entspann dich“).

     

    Gerne bin ich für dich da

  • Über Macht und Ohnmacht in Beziehungen

    Über Macht und Ohnmacht in Beziehungen

    eines meiner Lieblingsthemen!

    MACHT - immer wieder großes Thema bei mir in den Paarberatungen.. schwer besetzt.. aber was passiert eigentlich, wenn ich die Veränderung des Gegenübers brauche, damit es mir besser geht? Sowas wie „kann er/sie endlich mal aufhören../ anfangen..“

    Man fühlt sich hilflos ausgeliefert, ist super genervt.. Achtung, in dem Moment gibst Du die Macht über dein Wohlbefinden ab. Sorge für dich selbst, kümmere Dich, mach dich frei von Erwartungen und Du hast Deine Macht zurück.

    Fühlt sich besser an. Frei. Stark. Und es entsteht Raum für die Liebe. Klingt verrückt, is aber so!

  • Handlungskompetenz - wie geht das?!

    Handlungskompetenz - wie geht das?!

    Ist gar nicht so schwer. Echt! Probleme kann man loswerden, indem man sie einfach sein lässt. Egal. Ich behalte mein Problem, ändere aber meine Haltung dazu.

    ‚Probleme lösen ohne sie zu lösen‘ nenne ich das - klingt verlockend, oder?

    Geht auch eigentlich ganz einfach: ändere Deine Sicht auf das Problem! Denn nicht das Problem ist das Problem, sondern die Bewertung des Problems!

    Bsp.: ‚er‘ lässt immer das dreckige Geschirr draußen stehen. Mittlerweile hängt der Haussegen so richtig schief, weil ‚sie‘ nur noch rumzetert deswegen. Dabei ist sie doch nur die Schreckschraube geworden weil ‚er‘ sich da nicht ändert! Da steht sie also offensichtlich mit dem Föhn im Schnee und will Frühling, denn das wird nix, sonst würde er es ja tun.

     

    Da hilft nur eine andere Bewertung: ich räume ab jetzt nicht für ihn, sondern für MICH auf. Ich ENTSCHEIDE mich dazu, das Problem loszulassen (denn alternativ kann ich ja auch gehen). Und Ruhe kehrt ein. Beziehung (statt ERziehung) wird wieder möglich.

     

    Kleiner Zauber, große Wirkung! Du sagst, das geht nicht? Try me!

  • Er-ziehung oder Be-ziehung?

    Er-ziehung oder Be-ziehung?

    ...Naaa? Erziehst Du noch oder lebst Du schon wieder?

     

    A ist - so wie ich das beobachte - ziemlich anstrengend: es kostet Kraft, auf beiden Seiten. Man erkennt sich selbst nicht wieder (sondern die eignen Eltern), ist genervt, schreit rum, verliert den Kontakt - zu welchem Preis?

    Regelmäßig miste ich die Schränke meiner Mütter aus, vollgepackt mit Idealismus, Perfektionismus, Ansprüchen und Erwartungen: an sich, ans Kind, von außen, innen... sie sitzen bei mir, weil sie daran bald ersticken.

     

    Dann überlegen wir, wie der selbe Tag bei Variante B verlaufen würde - das macht so einen Spaß! Einfach lassen. Sich selbst, das Kind... den Müll, den Mann, die Regel... und Ruhe kehrt ein. Eigentlich immer.

     

     Klingt gut, aber du hast Probleme, 5 gerade sein zu lassen?

    Kleiner Erziehungshack: tu einfach mal so, als wäre es nicht dein Kind... Wenn das auch nicht hilf - einfach melden. gerne bin ich für dich da.

  • Depression has no Face - ein treffender Hashtag...

    Depression has no Face - ein treffender Hashtag...

    ...das sehe ich immer wieder.

     

    Meine Klienten stehen im Leben, haben Karriere, Familie, Kinder und Style.

    Aber innen sieht es anders aus, als würde sich ein dunkles Etwas immer weiter ausbreiten.

    Das macht Angst!

    Wer Antidepressiva nicht nehmen will, kann mit mir den ganzheitlichen Weg ausprobieren - bei leichten bis mittelgradigen Depressionen ist diese Alternative einen Blick wert.

    Ich arbeite auf drei Ebenen:

    Körperlich (Stoffwechsel, Ernährung, Sport)

    seelisch ( Anteilsarbeit, Systemik)

    und mental (kognitive Umstrukturierung).

    Man IST nicht die Depression, man HAT sie. Ich überlege und plane mit meinen Klienten gemeinsam, wie der „schwarze Hund“ dressiert und an die Leine gelegt werden kann, wie damit UMGEGANGEN werden kann.

    Und ich schaue wieder nach dem Menschen hinter der Krankheit. Der ist ja nicht weg...

    Gerne bin ich für Dich da.

  • Über Angst bei Kindern - was tun?

    Über Angst bei Kindern - was tun?

    ...großes Thema, immer wieder, daher hier mal ein paar Ideen dazu.

    Angenommen, das Kind soll zur Schule (ich greife mal in die oberste Schublade...), es will aber nicht, weil es Angst hat..

    Was tun? Sollte ein möglichst lässiges „dann geh eben mit Angst hin“ (muss ja gar nicht immer mit Mut oder Lust sein?) nicht mehr reichen, personalisiere die Angst deines Kindes!

    Frag es aus: wie sieht die Angst aus? Wie guckt sie? Wie heißt sie?

    All diese Fragen distanzieren das Kind von seiner Angst, so dass das Kind wieder frei sein kann.

    Denn - ganz wichtig: das Kind IST nicht Angst, sondern es HAT Angst. Dieser Gedanke hilft oft schon..

     

    Das Kind traut sich aber immer noch nicht? Frage es, wie groß die Angst ist - ist sie größer als das Kind, frage, was die Angst braucht, damit sie kleiner werden kann (das Kind ist ja hier der Experte). Vielleicht Mamas Schal? Ein besonderes Ritual?

     

    Ziel ist, dass die Angst kleiner wird als das Kind, dann ist es in der Regel wieder handlungsfähig. 

    Und die ganze Zeit bleibt klar: Schule (oder was auch immer) steht hier nicht zur Debatte, aber die BEDINGUNGEN sind ja verhandelbar... und greift es irgendwo zu, ist das Ziel fast erreicht. 

    Dieses Spiel hat übrigens kein Ende! Lass dein Kind deine eigene Angst kennenlernen, setzt die Angst mit an den Tisch, lass dein Kind die Angst abends in ein Kissen im Bett legen,... sag ihr gute Nacht!

     

    Und vor allem: sag ihr Danke. Diese Angst passt ja den Rest der Zeit doch ziemlich gut auf dein Kind auf, oder? 

    Fragen dazu? Dann fragen! Gerne bin ich für dich da.

  • "kann der das?" - über die Kunst, den Papa Papa sein zu lassen

    "kann der das?" - über die Kunst, den Papa Papa sein zu lassen

    ...es ist immer wieder die selbe Geschichte:

    ein glückliches Paar bekommt ein Kind. Man hat die Idee der gleichberechtigten Erziehung, Innigkeit und Harmonie - und dann kommt die Realität: das Baby ist erstmal an der Mutter angedockt, im wahrsten Sinne des Wortes und schnell ist die Struktur geschaffen:

     

    Sie macht den Großteil an Erziehung und wenn er was tun will, wird er angewiesen, wie es geht oder mit kritischem Blick kontrolliert. Er wiederum hat darauf keine Lust, spürt den Mangel, fühlt sich nicht gut genug und zieht sich zurück - die Struktur festigt sich und die Partnerschaft wird einsam - für beide Seiten! Auch die Bindung zwischen Vater und Kind wird gestört...

     

    Irgendwann dämmert der Frau ihr Dilemma („alles muss ich selber machen“), aber je später, desto schwieriger wird es, die jeweiligen Rollen aufzugeben.

    Was tun?

     

    Es hilft eigentlich nur zu reden und neu anzufangen! In einem offenen Gespräch neu zu verteilen. Vertrauen und Misstrauen, Ängste und Unsicherheiten gehören auf den Tisch. Und dann heißt es für die Frau, loszulassen (am besten einfach weggehen, rausgehen, nicht da sein). Und für den Vater, sich zu trauen (einfach machen - auf die ganz eigene Weise! Kinder gehen nicht so schnell kaputt, weder von einer schiefen Windel, noch von zu viel Pizza).

    Aber es lohnt sich! Der Gewinn ist wieder Augenhöhe in der Partnerschaft, ein glückliches zufriedenes Kind, eine entlastete Mutter und ein Daddy, der es voll drauf hat (wenn auch anders).

    Und liebe Männer: Frauen finden es super sexy, zu sehen, wie das Kind vom Papa beschützt und gepflegt wird. Ein Oxytocinfeuerwerk explodiert und überschwängliche Liebensanwandlungen sind der Lohn. 

     

    Gerne bin ich für euch da.

    Ps.: das Thema „der inkompetente Vater“ tritt übrigens auch gerne in der Trennung auf.. manchmal ist dieser Zustand sogar der Grund für die Trennung! Lasst das nicht zu. Holt euch Hilfe! Und lasst los.

  • "ich bin schuld" - schön wärs!

    "ich bin schuld" - schön wärs!

    ...also dieses Schuld-Thema scheint ein riesen Ding zu sein.. Begegnet mir ständig in der Praxis oder am Institut und steht dann wie ein Elefant im Raum.

    Hier jetzt also mal ein kleiner einfacher Trick dazu:

    Begreife, dass das eine sehr schlaue Idee unserer Seele ist, um raus aus dem Gefühl der Hilflosigkeit zu kommen und die Macht zu uns zurück zu holen! Denn wenn wir schuld wären (sind wir ja meist gar nicht), dann hieße es, wir könnten es auch ändern oder wieder gut machen.

    Tja und wenn man der Seele so auf die Schliche gekommen ist, kann man sich ja dann andere bessere Wege aus der Hilflosigkeit überlegen, die einen nicht so fertig machen...

    Gerne bin ich für dich da.

  • Lieb sein - echt jetzt?!

    Lieb sein - echt jetzt?!

    Was für ein Quatsch! Übe dich (und deine Kids) in Ungehorsamkeit!

    Warum? Dahinter liegt die Freiheit - des Denkens und Handelns. Die Seele. Und bist du selbst frei kannst du andere frei sein lassen.. ach ja... könnt alles so einfach sein... 

    Ist es eigentlich auch! Wenn es das nicht für dich ist, einfach kurz melden.

  • Wie umgehen mit Trauernden?

    Wie umgehen mit Trauernden?

    Heute hatte ich eine Klientin, deren Nachbarskind mit 6 Jahren tödlich verunglückt ist. In einem anderen Fall hat sich der Sohn der Bekannten in deren Wohnung erhängt.

    Wenn in unserem näheren Umfeld derartiges Leid erfahren wird, trennen uns plötzlich Welten. Es entsteht ein seltsamer Graben. Wie jetzt damit umgehen?

    Oft reagiert die Person zunächst mit seltsamer Normalität, die einen selbst erschüttert - aber es ist bloß ein Schutzrefelex der Seele - die Trauer kommt dann, wenn Raum dafür ist. Dennoch ist an Alltag nicht zu denken und mehr als unser Mitleid brauchen diese Menschen unsere Hilfe.

    Biete deine Hilfe an! Nimm das Geschwisterkind, kauf ein oder koche etwas. In die Hilfe zu gehen, hilft übrigens auch uns selbst - damit kommen wir in die Handlung und fühlen uns denjenigen gegenüber nicht so ohnmächtig. Der Graben wird kleiner.

    Auch tut es ihnen gut, wenn sie nicht als „Trauernder“ gesehen werden sondern als ein normaler Mensch, der trauert. Das ist ein feiner Unterschied, der es uns möglich macht, wieder den Menschen zu sehen, mit dem man - trotz allem - Momente des normalen Gesprächs und des Lachens findet. Erzähl von dir selbst aber achte darauf, wann der andere vielleicht doch reden möchte. Und wenn dem so ist, dann schau hin und höre zu. Stelle Fragen... sei einfach da.

     

    Was in der Situation nicht so hilfreich ist, ist unser „Mit-Leid“. Das klingt erstmal seltsam aber wenn die, denen ein derartiges Leid zugestoßen ist, sich auch noch um uns kümmern müssen - und das ist, wie es sich für sie anfühlt - dann ist das das eine bißchen zu viel.

     

    Damit kannst du aber gerne zu mir kommen. Was auf jeden Fall immer gut tut ist ein „Hallo“, um den Graben nicht allzu groß werden zu lassen, denn auf der anderen Seite ist es in dem Moment ziemlich einsam.

    Gerne stehe ich in diesen Zeiten zur Seite.

  • "Meine Suppe esse ich nicht!" Die Essensfalle bei Tisch - die Macht zurück zu den Eltern!

    "Meine Suppe esse ich nicht!" Die Essensfalle bei Tisch - die Macht zurück zu den Eltern!

    Ein paar hilfreiche Gedanken dazu:

    Oft hören wir Eltern auf, zu kochen, was uns schmeckt, sondern versuchen, dass zu kochen, was das Kind mag, weil es das schon kennt, "damit es überhaupt was isst". Wenn sie nun aber nur gekocht bekommen, was sie mögen, müssen wir uns nicht wundern, wenn sie einseitige Esser werden..

    Ein Teufelskreis, denn dadurch hat das Kind auch keine Chance, Neues kennenzulernen. Kinder müssen aber bis zu 50 mal etwas schmecken, damit ihr (sehr gesunder!) Instinkt sagt: "OK, gebongt! Ist ungiftig!" 

     

    Die Lösung:

    Fang einfach heute wieder an, das zu kochen, was DIR schmeckt! Deine Lieblingsgerichte! Und iss sie mit GENUSS! Das ist der einfachste, leckerste und leidenschaftlichste (weil überzeugendste) Weg, dem Kind die Vielfalt einer gesunden Ernährung beizubringen!

     

    "Und wenn es das aber nicht isst?"

    Dann darf es probieren und sich danach ein Brot mit gutem Aufstrich nehmen, vielleicht kann es sich noch Sprossen oder Gurkenscheiben drauf legen? Gerne auch Gemüsesticks daneben legen. Und dann einfach nur fragen, ob es denn nicht mal probieren möchte. PUNKT. "Nein? OK!" 

     

    Folgendes passiert:

    Das Kind sieht Dich mit GENUSS dieses andere Essen essen - und will es irgendwann auch! Dann DARF es das auch haben. Es gilt also, das Essen insgesamt anders zu labeln: als etwas besonderes, was man haben darf - oder eben auch nicht.

    Bei gutem Brot mit gesundem Aufstrich geht kein Kind ein - versprochen ;-)

     

    Aber noch etwas viel wichtigeres passiert:

    Der Machtkampf wird beendet, die Macht wird zurück verlagert zu den Eltern, da wo sie hin gehört. Dann fühlt sich auch das Kind wohl und kann entspannen. Und das gemeinsame Essen macht wieder Spaß! Es wird wieder gegessen, um des Essens wegen. Um zusammenzusitzen, zu quatschen und zu lachen.

     

    Hilfreich ist bei diesem Thema der Gedanke dahinter:

    Habe ich evnl. Angst, dass mein Kind verhungert? Wenn tief drinnen ein JA erklingt, dann ist das ein altes tradiertes Thema von uns - NICHT vom Kind. Es gilt also, das Thema vom Kind zurück zu nehmen. Hat etwa die Uroma im Krieg gehungert? Wurde die Oma deshalb "gestopft"? Wurde auf fett- und kalorienhaltige Nahrung geschaut? Das war damals gut! Und richtig! Aber passt nicht mehr in unsere heutige Zeit. Kinder heute hier bei uns leiden viel mehr an der Überauswahl an Ungesundem.

     

    Der Auftrag heute ist ein anderer: 

    Das Beibringen von Maßhalten und Verzicht bei all den Versuchungen, gleichzeitig aber auch das leidenschaftliche, sinnliche Essen und nebenbei Aufklärungsarbeit über gesunde Ernährung. Auch nicht so einfach, aber ein anderes Thema.

     

    Noch Fragen dazu? 

    Gerne bin ich für Dich da.

  • Über Schuldgefühle bei Müttern...

    Über Schuldgefühle bei Müttern...

    Es ist verrückt. Ich habe regelmäßig wundervolle Mütter bei mir sitzen, mit Kindern, die gerade eine etwas schwierigere Anpassung durchlaufen. Aber das sehen sie nicht. Sie sehen: "Mein Kind hat zu kämpfen - und ich bin schuld." ?? Wie kommen sie darauf? Verschiedenes könnte der Grund sein:

    1. Schuldgefühle als eine Art Versuch, die "Situation" ( = ein Kind, was einfach gerade einen Anpassungsprozess durchläuft) wieder unter Kontrolle zu bekommen: "Wenn ich Schuld bin, dann kann ich es auch wieder gut machen."

    2. Schuldgefühle als ein alter Glaubenssatz: "ich bin immer Schuld". Geprägt vielleicht von Eltern, die mit "wegen Dir..." agierten (sie wussten es nicht besser...).

    3. Die eigene perfektionistische Anspruchshaltung: "So wie es ist, reicht es nicht. Ich habe versagt." Aber nein - wir menscheln einfach! Wir sind nicht Gott.

    4. Die pure Verzweiflung: "Es soll meinem Kind besser gehen als mir! Das hier ist aber gerade nicht gut. Es leidet!" (Ja. Und es hat die Chance, JETZT daran zu wachsen.)

    5. Symbiose: "Ich bin mein Kind bin ich". Ein sehr subtil ablaufender Prozess, bei dem die Ablösung vom Kind noch nicht vollzogen wurde. "Ich muss das irgendwie richten." Aber das Kind hat seinen eigenen Lebensplan und eigene Ideen. Und möchte seine Fehler selber machen (wie wir sie auch gemacht haben). Eventuell hat das Kind sogar eine ganz andere Idee von sich und seinem Leben als wir - dann gilt es, als MUTTER einen Anpassungsprozess zu durchlaufen und das Kind so zu nehmen wie es ist - anders als man dachte, aber auch gut!

    6. Zukunftsangst: "Wenn das jetzt so bleibt, dann..." - bleibt es aber meistens nicht, ist oft nur eine Phase der Anpassung..

     

    Was auch immer die Gründe sind, es ist für beide Seiten schade:

    1. Das Kind erlebt eine Mutter mit Schuldgefühlen - und fühlt sich evntl. schuldig! Das will man als Mutter allerdings GAR nicht!

    2. Als Mutter ist man mit Schuldgefühlen in der Zukunft verhaftet und verpasst, im Heute sein Kind zu genießen und einfach zu begleiten - mehr nicht. Nicht mit zu leiden.

    3. Dem Kind verwehrt man dabei evntl., seine Flügel zu entfalten. Ein Kind wächst an Herausforderungen - Herausforderungen sind schwierig, und da tauchen manchmal seltsame Anpassungskonzepte auf...

    Aber was denn dann?? Was anstelle der Schuldgefühle? Man will ja was TUN!

    Mein Tipp: VERTRAUEN. Ins Kind. In sich als Mutter und in die eigene intuitive Erziehungskompetenz. Und ins Leben. Und die Erkenntnis, dass auch wir Mütter nicht Gott sind. Fehler machen (dürfen). Nicht perfekt sind. Das schöne daran: Wenn wir damit Frieden schließen und uns zurück lehnen im Sinne von: "Alles nicht perfekt hier, ich nicht, du nicht, aber ich bin für dich da. Du schaffst das schon", dann löst sich das Problem oft wie von selbst auf.

    Immer wieder ein Wunder. Das Kind entspannt sich, die Mutter beruhigt sich. Was übrigens gar nicht heißt, dass das "Problem" dann nicht mehr da ist! Anders herum wird ein Schuh draus: das Problem DARF plötzlich da sein.

    Und das ist der ganze Zauber. Ein Problem, das da sein darf, ist kein Problem mehr. Es ist OK. Wurde einem als Mutter aber Vertrauen nicht mit in die Wiege gelegt, gilt es, diese vertrauensvolle Haltung neu zu lernen wie eine Fremdsprache. Es wird sich vielleicht auch immer anfühlen wie eine Fremdsprache, aber man kann sie irgendwann flüssig sprechen.

    Gerne bin ich für Dich da.

  • Biofeedback-Training - was ist das und wozu?

    Biofeedback-Training - was ist das und wozu?

    ...ich war heute auf einem Gesundheitstag unterwegs mit Biofeedback-Training. 

    Mit diesem Computerprogramm kann die stressreduzierende Koppelung von Atmung und Herzfrequenz trainiert werden. Im Ergebnis fährt das Stresssystem runter und wir haben besseren Zugriff auf unsere Ratio.

     

    Kurz erklärt: Unser Stresssystem (auch Urhirn genannt) ist der Ratio vorgeschaltet. Deswegen hilft bekannterweise kein „reg dich doch nicht so auf“, unser Urhirn schiebt Panik und vermutet einen Säbelzahntiger! Es kann nicht unterscheiden zwischen ‚lebensbedrohlich‘ und ‚nur gerade ein bißchen viel los‘. Es fährt lieber mal reflexartig hoch - besser is... Dieses Hirn hat leider die Digitalisierung nicht mitbekommen, weswegen wir heute gefühlt einem Heer von Säbelzahntigern gegenüberstehen...

     

    Dieses Biofeedback jedenfalls trainiert uns darauf, über die Atmung dem Urhirn zu sagen, dass alles gut ist (Ratio geht ja nicht). Es eignet sich durch seine spielerische Weise mit diesem Schmetterling, den man durch die Atmung fliegen lassen kann übrigens hervorragend für Kinder mit Prüfungsangst - Computerspiele spielen sie alle gerne..

     

    Diese Koppelung kann aber auch jeder für sich üben! Hier das Biofeedback-Training für dich to Go:

    Lege eine Hand auf den Bauch (unterhalb des Bauchnabels). Dann lasse den Atem gebremst raus - hilfreich ist es hier, auf den Buchstaben F auszuatmen. Lasse den Atem ausfließen, bis die Hand auf dem Bauch deutlich nach innen geht. Kurze Pause - nicht sofort wieder einatmen - und bei Impuls langsam wieder einatmen (möglichst tief, aber nicht so, dass es unangenehm wird). Kurze Pause - dann wieder gebremst (auf F) ausatmen, Pause,... das 2 Minuten lang, und schon hast du i.d.R. deinem Urhirn spürbar deutlich gemacht, dass zwar viel los ist, aber kein Tiger anwesend ist.

     

    Auch gut: Sport (= kämpfen oder flüchten - dafür hat das Urhirn nämlich Adrenalin und Cortisol bereit gestellt)! Sport fährt das System ähnlich deutlich zurück, kann man am Blutdruck sehen, der spürbar sinkt. Oder über Muskelntspannung. Alles Wege über den Körper! Ratio wie gesagt... vergiss es... 

    Einen entspannten Tag noch!

  • Wie fange ich mit dem Joggen an??

    Wie fange ich mit dem Joggen an??

    Hier meine ganz persönlichen 10 Tipps, wie man den Anfang findet, Joggen zu gehen:

    1. Gegen den Schweinehund hilft dieses Mantra: "Ich laufe einfach ohne Lust" oder "Ich laufe einfach trotzdem" oder "Ich laufe einfach mit schlechter Laune / müde"...

    2. Leicht einsteigen: Nur 30 Minuten Bewegung! Und die müssen nicht mal durchgelaufen werden! Laufe etwas, dann gehe, bis du wieder laufen kannst. Beim 3. Mal läufst Du durch. Dazu braucht es auch nicht unbedingt Super-wear - es reicht zunächst eine Jogginghose und ein T-shirt.

    3. Das Laufen 2-3 x / Woche fest einplanen = in den Kalender schreiben! Es ist ein Date mit Dir selbst. 4. NICHT WEITER DRÜBER NACHDENKEN! Einfach los. Immer wieder. nach 1-2 Wochen WILL der Körper rennen.

    4. Motivation bewusst machen: Es geht doch gar nicht um Gewichtsreduktion! Es geht um nicht weniger als die Gesundheit und ein besseres Leben. Es lockt: + mehr Vitalität, Energie und Kraft + besserer Schlaf + mehr Ruhe und Geduld + bessere Nerven + besseres Immunsystem + Blutdruck im grünen Bereich + ausgeglichenerer Hormonhaushalt + ausgeglichenerer Blutzuckerspiegel - weniger Grübeleien und Sorgen - weniger Heißhunger-Attacken Willst Du das haben? :-) Dann siehe Punkt 1. 

    5. Gnädig mit dir selbst sein! Wenn du nicht läufst, dann bitte NICHT grämen! Sondern ganz bewusst dafür entscheiden, dass Du nicht laufen WILLST. Und das ist sogar OK so! Schlimmer ist das schlechte Gewissen. Um das nicht zu haben, fängt man oft lieber gar nicht erst an. Aber das ist ja Quatsch. Es darf Zeiten geben, wo es klappt und Zeiten, wo es nicht klappt. Wichtig ist nur Punkt 4.

    6. sperrige alte Glaubenssätze verabschieden: z.B. "Ich hasse Laufen" ... - wirklich? 24/7? Für immer?? Ganz sicher??? 23,5 Stunden / Tag ist das sogar in Ordnung. Für 30 Minuten legst Du diese Glaubenssätze einfach mal beiseite und läufst einfach los (siehe Punkt 1).

    7. Kein Ziel setzen. Frustriert nur, wenn man es nicht erreicht. Es gibt hier kein Ziel, außer: Anzufangen (siehe Punkt 4). Denn ein Ende gibt es hoffentlich nicht.

    8. mach es dir schön! Höre Musik, ein Hörspiel,...

    9. An das gute Gefühl danach denken!

    10. wenns nicht klappt: einfach anrufen :-)

    Viel Erfolg!

  • Angst vor Diagnosen beim Kind

    Angst vor Diagnosen beim Kind

    Angst vor Diagnosen beim Kind - nicht unbedingt ein Sommerthema, ich weiß.. Aber dennoch bekomme ich mit, dass es viele Eltern umtreibt: Ist mein Kind noch normal oder schon krank? Hat mein Kind ADHS? Oder eine Angststörung? Oder was ist da kaputt??

    Liebe Eltern: Euer Kind muss sich ständig anpassen an neue Situationen - mehrfach am Tag im Kleinen (kein Problem), manchmal gibt es größere Anpassungen wie die an einen Streit mit dem besten Freund, eine schlechte Prüfung, ein Moment des Versagens. Auch damit muss das Kind umgehen - und schafft das zumeist LEICHT! Denn Kinder sind höchst anpassungsfähig! Zur Not trösten die Eltern etwas...

    Manchmal ist ein Kind aber von der Herausforderung überfordert, die Anpassungsleistung für das Kind allein zu groß. Dann kommt es vielleicht mit einer dysfunktionalen Lösungsidee um die Ecke: es wird aggressiv, es zeigt sich zurück, es findet nicht mehr zur Ruhe... Oft ist es aber auch nicht mehr als das! Eine falsche Lösungsstrategie!

    Meine Aufgabe als Kinder- & Jugendcoach ist es dann, dem Kind (und oft auch den Eltern) andere, besser funktionierende Lösungsstrategien an die Hand zu geben. Das geht oft schneller als die Eltern dachten. Warum? Weil Kinder spüren, wenn etwas richtiger ist, besser funktioniert. Sie passen sich NEU an, und es läuft wieder besser.

    Unabhängig davon bedarf es dann oft noch einer Anpassungsleistung der Eltern an IHR Kind: das ist vielleicht nicht so erfolgreich in der Schule (dafür hoch kreativ), nicht so sportlich (dafür top in der Schule),... - damit das Kind wieder in seine Umgebung passt. Auch das gehört zu meinem Aufgabenbereich.

    In den seltensten Fällen liegt bei Kindern eine ernsthafte Diagnose vor. Also: vielleicht schaut ihr auf die schwierigen Verhaltensweisen Eurer Kinder mal mit dieser Sichtweise: Falsches Verhalten, aber sicherlich wichtige und richtige Grundmotivation! Und DIE gilt es, herauszufinden! Was genau bezweckt es mit seinem Verhalten? Was braucht es? Dann könnt ihr euch vielleicht schon viele Ängste sparen. 

    Ansonsten: Ruft mich einfach an!

  • Aus der Praxis: Prozess-Beschreibung

    Aus der Praxis: Prozess-Beschreibung

    ...huhu! Anbei mal ein paar Stichworte zum Prozess mit einem Kind, das unter starker Angst zu leiden hatte (4 Sitzungen):

    Anteilsarbeit mit dem Kind, EMRR (nach Barbara Maisel), Timeline-Arbeit, kognitive Umstrukturierung, szenische Arbeit Hausaufgaben für die Mutter: "Herzgespräche", Rücknahme von Ängsten und Verantwortung gegenüber dem Kind, offener Umgang mit den eigenen Anteilen und denen des Kindes. ...und natürlich noch ein bißchen zauber zauber, is klar... ;-) - aber ohne die tolle Mitarbeit des Kindes sind Erfolge nicht möglich - in diesem Fall hatte es wunderbar geklappt! Hut ab.

    Ich arbeite aber auch gerne überwiegend oder sogar ausschließlich mit der Mutter - und nur nach Bedarf mit dem Kind. Klappt auch sehr gut, vor allem bei kleinen Kindern.

  • über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

    über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

    ...die #metoo-Debatte hat das Thema hochgespült, dabei schützt uns das AGG schon seit 2006 vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz! Gut, dass endlich laut darüber geredet wird und so Fragen geklärt werden können.

     

    Heute habe ich im Auftrag des Fürstenberg Instituts mit einer Gruppe Auszubildender diskutiert, wo sexuelle Belästigung eigentlich anfängt?

    Die Antwort hat der Gesetzgeber jedem von uns selbst in die Hand gelegt:

    Wie fühle ICH mich gerade dabei? Sexuelle Belästigung wird definiert durch einen selbst!

     

    Wann habe ICH ein Störgefühl im Bauch? Denn das heißt, dass gerade meine Grenze überschritten wird!

    Das AGG, das uns am Arbeitsplatz schützt, gibt jedem von uns damit viel Macht - und das ist gut so. Aber das heißt auch: Lasst uns verantwortungsbewusst mit dieser Macht umgehen. Lasst uns viel darüber reden und so die Gesellschaft nach und nach verändern! 

     

    Gerne bin ich für dich da, kläre auf, ordne ein und berate.

  • "du wirst sterben"

    "du wirst sterben"

    ...dieser Gedanke hat mir gestern den Abend gerettet. Fast wäre ich nicht auf eine Party gegangen, weil der Alltag mich fest im Griff hatte, doch dann erinnerte ich mich mal wieder an diese App: weCroak.

    Sie erinnert einen mehrfach am Tag daran, dass man sterben wird. Fand ich erst ein bißchen schrill, aber ich hab sie nie vergessen - erstmal ist man erschrocken aber die Kraft, die dahinter liegt ist krass...

     

    die Erinnerung an die Endlichkeit setzt den Wert des Moments hoch und lässt einen Entscheidungen außerhalb der Vernunft treffen - peppt den Alltag (und die Beziehungen) total auf! Wirst sehen...

  • Warum Joggen Wunder wirkt...

    Warum Joggen Wunder wirkt...

    Hello! Der Wochen-post der Sinnstiftung ist da! Heute für alle, die sich gestresst und unter Druck fühlen, eingeklemmt und ausgelaugt - vielleicht sogar schon mit Herzrasen zu kämpfen haben oder mit Bluthochdruck oder Schlafstörungen...

    Ich habe da einen Tipp, der ganz gut funktioniert, den aber keiner gerne hört: Bringt euch außer Atem! Egal wie.

    Klar, alle reden vom Joggen, Sport machen, etc. Ich sage: das klappt doch gar nicht, wenn man eh schon gestresst ist! Wann denn? Wie denn? Wo soll das noch hin? Und schon hat man noch mehr Stress...

    ABER - hier kommt der Trick: Habt einfach mehr Turnschuhe an. Im Alltag. Kommt dann plötzlich mal dieses Stressgefühl hoch gekrochen, dann RENNT man eben zum Bus, statt zu gehen. RENNT die Treppen rauf. Oder TUT einfach nur so, als ob man einen Bus kriegen müsste!

    Der Körper kann so in diesen Momenten tun, wofür er sich bei Stress doch so schön rüstet: Flucht oder Kampf! Das Cortisol, das im Übermaß im Blut zirkuliert, kann abgebaut werden. Die meisten erzählen mir von einem erlösenden Gefühl, einem Moment der Erleichterung. Und was gut tut, das tu mehr! Also einfach IMMER wenn es los geht - außer Atem kommen!

    Und alle staunen immer, wie lange sie in diesen Momenten brauchen, um WIRKLICH außer Atem zu kommen! Aber der Körper ist ja auf FLUCHT programmiert... da geht mehr als sonst! :-) Funktioniert.

    Einfach mal ausprobieren!

    Und wer es wirklich wissen will, der stützt diesen Prozess mit einer Ernährungsumstellung, mit mehr guten Fetten und viel Eiweißen fürs Hirn - dazu aber mehr ein anderes Mal. Sollten die Beschwerden länger anhalten, ist der Gang zum Arzt natürlich nicht vermeidbar, aber wir haben unser mentales Wohlbefinden zu weiten Teilen selbst in der Hand.

  • Mal wieder was Verrücktes tun!

    Mal wieder was Verrücktes tun!

    Der Wochen-Post diesmal zum Thema "mal wieder was Verrücktes tun" - für alle, die sich im Alltag eingequetscht fühlen...

    Die Bilder in meinem Schrank erinnern mich immer wieder an etwas gaaaaanz wichtiges: Wir müssen nicht im Alltag untergehen - WIR entscheiden, wie unser Alltag aussieht.

    Natürlich muss vieles einfach erledigt werden, aber führe eine der folgenden kurzen Übungen aus, und du wirst dich lebendig und jung und Du selbst fühlen - ein wahrer Lebensquell! Und der Alltag geht viiiiiel leichter von der Hand...

    Einfach mal ausprobieren!

    Ich mache mal den Anfang: vor Kurzem auf dem Weg zur Schule: da steht ein Haus und wird abgerissen. Ich stoppe und frage: "Entschuldigung, wenn das Haus doch sowieso abgerissen wird... äh - könnte ich dann vielleicht mit meinen Kids die Scheiben mit Steinen einwerfen?" Schweigen. Dann: "wann denn?" (?!) Es war einer der schönsten Tage, wenn man die Kids fragt - aber für mich war es auch einfach sooo befreiend! Der nächste bitte...

  • Übung & Gedanken zum Thema Abgrenzung

    Übung & Gedanken zum Thema Abgrenzung

    ...ein Thema taucht in meiner Praxis immer wieder auf: ABGRENZUNG. Vom Mann, vom Chef,... klar. Das Übliche.

    Ich meine jetzt aber mal nur die Abgrenzung der Eltern von ihren Kindern - und Kinder von ihren Eltern. Wird ein gesundes Abgrenzungsverhalten vorgelebt, lernen sie ABGRENZUNG & EIGENVERANTWORTUNG - zwei Dinge, die wir uns doch alle für unsere Kinder wünschen.

    Daher dazu hier mal wieder ein kleiner Beitrag mit Übung:

    Wann immer ein Störgefühl auftaucht ( = Herzrasen, Enge-Gefühl, Stress..), trampelt gerade jemand in unserem Vorgarten herum! Sage dann erstmal einfach nur sofort "STOPP". Nur das.

    Damit ist der Raum / ein Zeitfenster geschaffen, um sich zu überlegen: WILL ich das, um das ich da gebeten / zu dem ich aufgefordert werde? Beispiel: "Mama, bringst du mir mal.. / ...kannst Du mal für mich... / ...ich will aber..." -> "STOPP" > überlege: kann er/sie das nicht schon selbst? Habe ich dazu gerade Zeit? Bzw. LUST?? (ganz wichtig) => die Chance auf eine eigene Entscheidung lässt einen nicht mehr so schnell aus der Haut fahren.

    Ja. Ein einfaches " Nein, das geht jetzt nicht" reicht. Die Anfrage einfach zurück geben zum selber-lösen. In diesem Moment hat jede Mutter, jeder Vater die Chance, seinem Kind noch etwas wirklich Wichtiges für das Leben beizubringen: EIGENVERANTWORTUNG.

    Auch so ein Ding: Bitte nehmen wir doch unseren Kindern nicht übel, wenn sie versuchen, von uns zu kriegen, was sie sie kriegen können ;-) Ist ja auch eine gute Eigenschaft fürs Leben...

    Es ist sozusagen unsere eigene Schuld, wenn wir uns im Vorgarten rumtrampeln lassen. Damit haben wir dann aber auch die Lösung in der Hand: "nein, ich will das jetzt nicht." - wenn wir es den Kindern nicht mehr krumm nehmen, dass sie alles fragen, müssen wir es nicht mehr persönlich nehmen.

    Und dann können wir uns auch viel leichter abgrenzen - ist gar nicht so schwer und macht sogar Spaß!

    Einfach mal ausprobieren!

  • die Null-Bock-Strategie für gestresste Mütter

    die Null-Bock-Strategie für gestresste Mütter

    ..aus meiner letzten Session mit einer gestressten Mutter hier ihre kleine Hausaufgabe für ALLE Mamis, die sich angesprochen fühlen: 

    Wenn Euer Kind / Mann / die innere-Stimme heute mit irgendwas kommt und nervt, sagt ihr (nur für heute - mal zum ausprobieren)

    a) ich habe jetzt keine Lust

    b) ich kann das nicht

    c) ich hab das schon verstanden. Es ist mir aber egal. (dabei lächeln)

    Folgendes wird passieren: gar nichts! 

    Folgendes kann jede Mutter damit gewinnen:  Zeit und Raum - für Quatsch mit den Kids, für einen Wein in der Sonne, für Entspannung mit dem Mann - für das Leben!

    Was wir tun MÜSSEN, ist viel (viel!) weniger als wir so denken... viel Spaß dabei!

  • Gedanken zum Loslassen

    Gedanken zum Loslassen

    ...heute schon Pech gehabt? Wut gehabt? Angst gehabt? - Das Gute daran ist, man HAT das, man IST es nicht. Also kann man das, was man nicht will auch einfach wieder hergeben: Angst, Wut, Sorgen... egal! Loslassen! Weg damit! Funktioniert...

     

  • Unbelebte Träume... wohin damit?

    Unbelebte Träume... wohin damit?

    ...wer hat sie nicht? Die Frage ist: was mache ich damit?

    Meist wählen wir eine dieser drei Möglichkeiten:

    a) ignorieren (und doch immer wieder dran denken...)

    b) abschreiben (und später vielleicht bereuen?)

    oder c) auf „später“ schieben (wann soll das sein? Was ist dann anders als heute?)

     

    Tatsächlich ist b) gut möglich, wenn das mit dem loslassen so klappt - geht aber, kann ich auch gerne bei helfen.

    Aber ich überlege immer viel lieber, wie der Wunsch in kleiner Version vielleicht heute schon erfüllt werden kann? Ich persönlich habe darüber nun beschlossen, Ende nächsten Jahres mit Mann und Maus zumindest für ein paar Monate nach Australien zu gehen, Schule und Arbeit sind bereits informiert (ihr jetzt auch). Das mit dem Auswandern für immer dauert mir zu lange... (wenn’s überhaupt dazu käme...)

    Was sind deine Träume? Und wie könnte die Version deines Traumes im Heute aussehen?